Management Buy-in

Externe Nachfolgeregelung

Beim Management Buy-in (MBI) wird im Prinzip ebenso verfahren wie beim Management Buy-out, einziger Unterschied: der Manager kommt von “außen” und ist bisher noch nicht für das Unternehmen tätig. Dies wird dann relevant, wenn in dem Unternehmen kein Management vorhanden ist, das qualifiziert und motiviert ist, die unternehmerische Verantwortung zu übernehmen. Dann wird die Nachfolgeregelung zu einem echten Nachfolgeproblem. BPE hat sich mit der BPE MBI-Initiative auf die Lösung derartiger Nachfolgeprobleme spezialisiert und verfügt über einen kleinen, exklusiven Kreis an Managern, die Unternehmer werden wollen. Im Vordergrund der BPE MBI-Initiative steht das entscheidende Investitionskriterium „Managementqualität“. So wurde ein streng selektierter, limitierter Kreis potenzieller operativer Manager identifiziert, die gezielt als MBI-Kandidaten eingesetzt werden können. Durch BPEs Allianz mit diesen MBI-Kandidaten kann die gesellschaftsrechtliche (durch BPE) und die operative (durch den MBI-Kandidaten) Nachfolge gelöst werden.

Die BPE MBI-Initiative als „echte“ Nachfolgelösung

Wenn kein geeigneter operativer Nachfolger im Unternehmen bereitsteht, wird die Regelung der Nachfolge zu einem „echten“ Nachfolgeproblem. Die Lösung ist ein sogenannter Management Buy-in (MBI).

Erfahren Sie mehr über unsere BPE MBI-Initiative…

Treiber der externen Nachfolge

BPE geht davon aus, dass die Bedeutung von Nachfolgeregelungen und insbesondere externer Nachfolgeregelungen im deutschen Mittelstand weiter zunehmen wird. Diese Einschätzung resultiert aus folgenden, auf übergeordneten Trends basierenden Überlegungen:

Demographischer Wandel

Die geburtenstarken Jahrgänge in Deutschland (Baby-Boomer) 1955 – 65 kommen in den nächsten Jahren zunehmend ins Rentenalter. Die Kinderzahl der „Baby-Boomer“ hingegen ist geringer und reduziert zusätzlich die familieninterne Auswahl in der Nachfolge.

„Silver Society“ und Individualisierung

Eine positivere persönliche Gesundheitsbilanz und ein neues Altersverständnis (Down-Aging) führen bei Unternehmern tendenziell zu dem Wunsch nach einem früheren Ausstieg. Ferner erschweren – neben dem rein quantitativen Effekt einer geringeren Kinderzahl – Pluralität und freie Persönlichkeits entfaltung als Werte der jüngeren Generation familieninterne Nachfolgeregelungen. Es ist längst nicht mehr selbstverständlich, in die Fußstapfen der Elterngeneration zu treten.

Schließlich führt der in Deutschland vom IfM ermittelte seit Jahren positive Gründungssaldo zu einer stetig steigenden Zahl von Unternehmen und mithin tendenziell zu einer größeren Anzahl von Nachfolgeregelungen.

Beteiligungsformen bei BPE

Durchschnittliche Anzahl potentieller Transaktionen

Management Buy-in

Management Buy-out

Konzernausgliederungen

Secondary Buy-Outs