Unternehmer werden

Management Buy-in

Insbesondere die klassischen Nachfolgeregelungen im deutschen Mittelstand, die BPE verfolgt, sind von der besonderen Problematik geprägt, dass kein oder kein geeignetes Management in dem Unternehmen tätig ist, das die Nachfolge des Unternehmers als Unternehmer antreten kann oder will.

 

Die gesellschaftsrechtliche Nachfolge ist lösbar

Doch wer tritt die operative Nachfolge an? Ein erfolgreicher Unternehmer und eine teilweise seit Generationen auf seine Person zugeschnittene zentrale Organisations- und Führungsstruktur charakterisieren das inhabergeführte mittelständische Unternehmen.

Eine solche Struktur baut auf eine loyale zweite Ebene, die oft jedoch keinen Führungsanspruch oder unternehmerische Ambitionen hat. Die operative Nachfolgeregelung wird zu einem Nachfolgeproblem. Dies ist für einen externen Manager, der als MBI-Kandidat auch gesellschaftsrechtlich als neuer Unternehmer in das Unternehmen eintritt, eine ausgezeichnete Ausgangssituation.

Er kann als „Neuer“ auf die langjährige Erfahrung der zweiten Ebene bauen, wenn es ihm gelingt, diese für sich zu gewinnen. Dies kann den größten Nachteil des MBI, nämlich die Tatsache, dass der eintretende Manager das Unternehmen nicht kennt, mehr als kompensieren. Eine Allianz aus bestehender zweiter Ebene und MBI-Kandidat mit ergänzendem Erfahrungsschatz und Veränderungsdynamik ist für eine Unternehmensbeteiligungsgesellschaft eine ausgezeichnete Voraussetzung.

Eine mögliche gesellschaftsrechtliche, unternehmerische Beteiligung auch der zweiten Ebene an dem Unternehmen schafft Vertrauen und ist eine Anerkennung der bisherigen Leistung und deren Bedeutung für die zukünftige Unternehmensentwicklung.

Dadurch werden die bestehende zweite Ebene (Kontinuität) und der neue MBI-Kandidat (Dynamik) – gesellschaftsrechtlich unterlegt – ein echtes unternehmerisches Führungsteam. Die Nachfolge des Unternehmers wird durch neue Unternehmer geregelt.

 

Die Identifikation potenzieller Kandidaten

Die Herausforderung liegt in der Identifikation entsprechender MBI-Kandidaten. Ein Kandidat, mit dem BPE bereit ist, ein Unternehmen zu erwerben, sollte uns idealerweise schon langjährig bekannt sein.
Die Frage, ob man gemeinsam bereit ist, ein Unternehmen zu erwerben, muss im Prinzip schon geklärt sein. Eine Situation, bei der im Rahmen eines Transaktionsprozesses die Entschlossenheit zur Kooperation zwischen dem MBI-Kandidaten und BPE in Frage gestellt wird, erhöht die ohnehin schon hohe Komplexität der Unternehmensnachfolge.

BPE und der MBI-Kandidat müssen bereits als Käuferallianz auftreten. Naturgemäß reduziert dies zwar die Anzahl der in Frage kommenden MBI-Transaktionen, es erhöht aber deren Abschlusswahrscheinlichkeit erfahrungsgemäß erheblich.

BPE ist Ihr Partner, wenn …

… Sie ein erfahrener Manager sind und Interesse haben, unternehmerisch tätig zu werden und sich an einem Unternehmen zu beteiligen. BPE hat die BPE MBI-Initiative entwickelt, um eine limitierte Anzahl von interessierten Managern intensiv kennenzulernen und mit diesen Unternehmen zu erwerben. Sie können sich zu Vorzugskonditionen beteiligen und übernehmen die operative Leitung des damit inhabergeführten Unternehmens.

Die BPE MBI-Initiative

BPE MBI-Initiative

 

Transaktionsbeispiel: Management Buy-in GHM Messtechnik  

zum Fallbeispiel

 

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Käuferallianz hilfreich

 

Fallstudie: Management-Buy-in Römheld & Mölle

 

Management Buy-in als Nachfolgelösung

Rechenbeispiel

Unternehmenskaufpreis inkl. Nebenkosten:€ 10,0 Mio.
Fremdkapital€ 5,0 Mio.
Eigenkapital€ 5,0 Mio.
bestehend aus Stammkapital€ 0,1 Mio.
Agio/Kapitalrücklage€ 2,15 Mio.
Nachrangiges Ges. Darlehen (Zinsen 7 % p.a.)€ 2,75 Mio.
Beteiligungskonzept Management bei Beteiligung20 %
Anteil am Stammkapital 20 %€ 0,02 Mio.
Anteil am Agio/Kapitalrücklage 20 %€ 0,43 Mio.
Anteil am nachrangigen Gesellschafterdarlehen€ 0,00 Mio.
Summe Anschaffungskosten für 20 %€ 0,45 Mio.
Anschaffungskosten Management pro 1 %€ 22.500
Beteiligungskonzept BPE bei Beteiligung80 %
Anteil am Stammkapital 80 %€ 0,08 Mio.
Anteil am Agio/Kapitalrücklage 80 %€ 1,72 Mio.
Anteil am nachrangigen Gesellschafterdarlehen€ 2,75 Mio.
Summe Anschaffungskosten für 80 %€ 4,55 Mio.
Anschaffungskosten BPE Unternehmensbet. pro 1 %€ 56.875
Verhältnis Anschaffungskosten pro 1 %€ 22.500/€ 56.875
Verhältnis Anschaffungskosten Management/BPE1/2,5