Erste Fragen

Interner oder externer Nachfolger?

Hat der Unternehmer den Wunsch, bei der Veräußerung des Unternehmens auch operativ auszuscheiden, ist die entscheidende Frage, wer zukünftig seine operativen Funktionen übernehmen kann und will.

 

Unternehmer bleibt operativ an Bord

Bei der Veräußerung des Unternehmens kann der Unternehmer zunächst weiter operativ tätig bleiben, wenn dies sein Interesse ist. Die Motivation kann sein, einen Teil des im Unternehmen gebundenen Vermögens zur Risikodiversifikation zu realisieren und mit einem neuen Mehrheitsgesellschafter das Unternehmen weiter zu entwickeln. In diesem Fall spricht man von einem Owners Buy-out. Dies kann ein erster Schritt zur Regelung einer sukzessiven Nachfolge sein.

 

Vorhandene Zweite Ebene mit Führungsambitionen

Gibt es einen weiteren Geschäftsführer oder eine zweite Ebene in der Geschäftsleitung des Unternehmens, der/die die Qualifikation und Motivation hat/haben, die Verantwortung des scheidenden Unternehmers unmittelbar oder sukzessive zu übernehmen und Gesellschafter zu werden, sich finanziell und unternehmerisch zu beteiligen? In diesem Fall spricht man von einem Management Buy-out (MBO).

 

Externer Nachfolger notwendig

Ist dies nicht der Fall, besteht die Möglichkeit, einen externen Manager, der derartige Ambitionen hat und BPE langjährig bekannt sein muss (BPE MBI-Initiative), als Management Buy-in (MBI)-Kandidaten einzusetzen. Voraussetzung hierfür ist, dass er über die notwendige Erfahrung und passende Qualifikation verfügt sowie bereit ist, sich finanziell und damit unternehmerisch zu beteiligen.

 

… oder eine Kombination, das Erfolgsmodell schlechthin

In vielen Fällen haben wir eine Kombination aus interner und externer Nachfolgeregelung umgesetzt. Interessanterweise ist dies die erfolgreichste Variante, da Stabilität und Kontinuität bestehender Manager ergänzt werden um Veränderungsdynamik und komplementäre Erfahrung neuer, externer Manager.